GLÜCK – Was steckt dahinter und wo muss ich danach suchen

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Wenn bei MENS APERTA von Glück gesprochen wird, entsteht bei jedem ein anderes Bild im Kopf. Der Eine sieht einen ruhigen und stimmungsvollen Sonnenuntergang, die Zweite bekommt den Geruch ihres Neuwagens in die Nase, der Dritte fühlt das euphorische Gefühl beim bestehen der Abschlussprüfung und die Vierte sieht ihre Familie die zuhause auf sie wartet.  

Das alles ist Glück. Und Glück ist noch viel mehr. Denn das Wort „Glück“ ist so weit definiert, dass es schon fast schwierig wird es einzugrenzen.  

Dieser Artikel ist keine lange Abhandlung in der alle großen Philosophen ihrer Zeit zu Wort kommen. Und es ist auch nicht der Eine kurze Leitfaden durch den Du endlich in Dein glückliches neues Leben startest. Wobei es zeitweise wohl in diese Richtung geht. Im Grunde ist es eine kurze Erklärung dazu, was MENS APERTA meint, wenn es um Glück geht und sie gibt Dir entscheidende Hinweise, wo Du mit Deiner Suche beginnen kannst. 

Ein paar Formen des Glücks 

Eingangs habe ich es ja schon geschrieben, es gibt jede Menge verschiedener Arten von Glück. Fangen wir einmal mit einem Beispiel an: Der Ausspruch „Glück gehabt!“. Eine Reihe von Ereignissen führt zu einer glücklichen Fügung und ein unerwarteter Umstand fügt verschiedene Ereignisse positiv zusammen. Zufall oder Gottgegeben, dass ist ganz egal. Man spricht hier einfach vom Zufallsglück. Dabei möchte ich an dieser Stelle auch einmal anmerken, dass Zufallsglück keineswegs immer Zufall ist. Dazu eine kurze aber wahre Geschichte: Die Gründer von Google wollten direkt nach der Entwicklung ihres Algorithmus, diesen für 1 Mio. Dollar verkaufen. Doch er war den potentiellen Käufern zu teuer und so haben sie einfach weitergemacht. Ist das Zufallsglück? Vielleicht bis zu einem gewissen Grad. Fakt ist aber: sie mussten sich überhaupt einmal in die Lage bringen um Glück zu haben.  

Die zweite Form des Glücks über die man allgemein so stolpert, wird das Wohlfühlglück genannt. Man erkennt es am besten durch das Gefühl „Juch-huuu“ rufen zu wollen, wenn es einen ereilt. Beispiele sind der Sechser im Lotto oder man gewinnt Gold bei Olympia oder andere einfache alltägliche Situationen, die jeder von uns schon einmal erlebt hat. Aber auch das Erreichen von Zielen oder ein großartiges Essen können dieses Glücksgefühl auslösen. Es ist ein großartiges Gefühl und es kann tatsächlich süchtig machen, so wie alles, bei dem sehr viele Glückshormone im Hirn ausgeschüttet werden. Jagt man diesem Gefühl zu exzessiv nach, macht es jedoch leider nicht glücklich, sondern eher unglücklich. Da sollte man also etwas aufpassen. 

Es gibt jedoch noch eine weitere Form des Glücks, das man allgemein dem Begriff „Glück“ unterordnet: „Das Glück der Fülle“. Besser beschrieben werden kann es in meinen Augen jedoch mit dem Begriff „das zufriedene Leben“, oder „das gelungene Leben“. Dieses Gefühl ist das wohl komplexeste von allen. Genau dieses Gefühl wird bei MENS APERTA als das beschrieben, nachdem alle Menschen streben. Ob bewusst, oder unbewusst. Die alten Griechen nennen es „Eudaimonia“, wofür es keine passende Übersetzung gibt. So belassen wir es einfach bei dem Wort, das vor allem durch Aristoteles geprägt wurde.  

Andere Autoren beschreiben es als den „Sinn“, wobei auch dieser Begriff erst gut definiert werden muss. Am Schluss läuft es jedoch auf Wortklauberei hinaus und bei uns wird das Gefühl oder der Zustand ganz einfach mit Glück bezeichnet.  

Der Weg zum Glück 

Wege zu diesem Zustand gibt es viele und es gibt einige Hilfen um ihn zu gehen. Das Wichtigste jedoch vorne weg: niemand kann den Weg und das Erreichen dieses Zustands lehren. Ein Zen-Meister kann Geschichten erzählen und Fragen stellen die den Schüler auf den „richtigen Weg“ bringen sollen. Ein Yogi-Meister kann Tipps geben und helfen bestimmte Muster zu erkennen usw. Es gibt unzählige Wege, Ideen, Theorien. Am Schluss muss jeder seinen eigenen Weg finden und vor allem muss er ihn selbst gehen. Das Gute: Man muss dazu nicht den Rest seines Lebens in einem tibetischen Kloster leben und meditieren. Glück kann man auch im Alltag lernen und finden. 

Bei MENS APERTA gibt es jedoch einen Punkt der das Glück zwar nicht automatisch in Dein Leben bringt, den wir Menschen, vor Allem in der westlichen Welt, jedoch verstehen müssen auf dem Weg zur Zufriedenheit und zum „Glück der Fülle“: Wir sind soziale Wesen und auf eine Gemeinschaft angewiesen. Nicht auf eine Gemeinschaft die sich gegenseitig übertreffen will, oder die mit ihrer Leistung ständig beweisen will was sie kann. Eine Gemeinschaft, die ihre Mitglieder anerkennt und akzeptiert, so wie sie sind. Eine Gemeinschaft die füreinander da ist und auf die man sich verlassen kann.  

Eine solche Gemeinschaft, nicht nur im Kleinen sondern auch im Großen zu erreichen, ist natürlich nicht ganz einfach. Es erfordert Verständnis für sich und für Andere. Es erfordert, dass man die Meinung anderer anerkennt, auch wenn sie nicht mit der Eigenen übereinstimmt. Es erfordert, dass man die Handlung eines Menschen von der tatsächlichen Person trennen kann und sie somit nicht sofort im Ganzen verurteilt, wenn wir eine bestimmte Handlung als „falsch“ erachten. Es erfordert, dass man erkennt, dass man nicht vor allem Unbekannten Angst haben muss, und dass Neues nicht immer den Untergang, sondern auch den Aufbruch in eine zufriedenere Welt bedeuten kann. Es erfordert, dass man anderen Menschen auch mal vertraut, auch wenn man selbst die Hintergründe und die größeren Zusammenhänge nicht erkennt.  

„Das gelungene Leben“ (oder Eudaimonia) ist nach der Ansicht vieler das Ziel unseres Strebens im Leben. Nur die Suche danach gestaltet jeder ein wenig anders. MENS APERTA möchte dabei helfen und den Menschen „den Rücken frei halten“. Denn wie einfach wäre es wohl, wenn wir uns gegenseitig beim Erreichen dieses Ziels unterstützen würden, anstatt Angst zu haben, jemand anderes könnte uns dieses Gefühl wegnehmen. Dazu ein kleiner Tipp hier am Schluss: es ist mehr als genug Glück für alle da. 

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen glücklichen Tag und ganz viel Freude bei der weiteren Suche und den Erkenntnissen über das Glück. 

Tobias von MENS APERTA
Glück, das Dich anzieht. 

 

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