Verantwortung ist immer

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Verantwortung ist Freiheit

Verantwortung zu übernehmen bedeutet frei zu sein, denn man erkennt, dass man einer Situation nicht komplett ausgeliefert ist. Wir können in jeder Situation etwas ändern (zumindest in fast jeder).

Andererseits können wir überhaupt nicht entscheiden, ob wir Verantwortung übernehmen, oder ob nicht. Es bleibt uns nichts Anderes übrig, als sie zu übernehmen. Denn am Schluss „bezahlen“ immer wir.

Wir haben für fast alles in unserem eigenen Leben die Verantwortung. Selbst wenn uns etwas Schlimmes widerfahren ist, an dem wir nicht selber schuld waren, liegt es bei uns, was wir aus der Situation machen. Ob wir aus dem Negativem aussteigen und etwas Positives beginnen. Denn es liegt an uns, die Situation zu verarbeiten und hinter uns zu lassen.

Das ist natürlich etwas vereinfacht dargestellt, denn es gibt Krankheiten, die eine Änderung der Situation unmöglich machen. Aber auch in diesen Situationen können wir Verantwortung übernehmen, wie wir mit der jeweiligen Situation umgehen. Verzagen wir daran oder lassen wir uns nicht unterkriegen. Den Mut zu haben, eine Krankheit zu bekämpfen, ist nicht Aufgabe des Arztes oder die der Familie. Es ist unsere eigene Aufgabe und egal, ob wir das wollen oder nicht, wir tragen die Verantwortung dafür und am Schluss „zahlen“ wir die „Rechnung“.

Befinde ich mich in einer Situation, in der ich mich nicht wohlfühle, muss ich etwas ändern. Ich kann etwas Neues lernen, um im Beruf weiter zu kommen. Ich kann mich mit neuen Menschen umgeben, um neue Eindrücke zu bekommen. Ich kann anderen Menschen für ihre Fehler verzeihen, um inneren Frieden zu finden und das eigene Leben wieder frei von Hass zu leben.  Ich kann eine gezwungene Beziehung beenden, um wieder „frei“ zu sein und das eigene Leben in vollen Zügen zu genießen.

Wir müssen aber nicht nur Verantwortung übernehmen für die momentane Situation, sondern auch für das, was uns in diese Situation gebracht hat. Stehe ich z.B. im Stau, sind daran nicht die anderen Verkehrsteilnehmer schuld, denn ich hätte ja auch einen anderen Weg wählen können oder zu einer anderen Uhrzeit fahren können. Handelt es sich um den Berufsverkehr, durch den ich notgedrungenerweise muss, lag die Entscheidung ebenfalls bei mir, die Stelle anzunehmen, die jetzt erfordert, dass ich durch den Berufsverkehr muss.

Das Problem, das entsteht, wenn man anderen Menschen die Verantwortung und die Leitung des eigenen Lebens überlässt, ist die, dass man selber darunter leidet. Überlasse ich der Regierung die Verantwortung, dass ich mich schlecht ernähre oder keine gute Bildung habe, dann leidet am Schluss nicht die Regierung, sondern ich, da ich mich unwohl fühle, unzufrieden bin und im schlimmsten Fall früher sterbe. Selbst wenn ich es schwerer habe als andere Menschen, etwas zu erreichen, liegt es trotzdem an mir, die Hindernisse zu überwinden. Werden mir Steine in den Weg gelegt, sollte ich nicht daran verzweifeln, sondern darüber klettern, denn jemand anderes wird es nicht für mich machen. Ganz egal wie ich es mir zurecht drehe, am Schluss bin ich dafür verantwortlich, wo ich stehe und wo ich hinkomme.

Übernimm Verantwortung für Dich und Dein Leben und Du wirst glücklicher, als je zuvor.

Mens Aperta. Glück, das Dich anzieht.

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