Wie kommt man zur eigenen Marke?

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Heute geht es mal um die Schwierigkeiten auf dem Weg zur eigenen Marke.

Der Antrieb

Am Anfang ist da eine Idee. Diese entspringt aus einem Zufall, einer plötzlichen Eingebung, oder wie bei mir, aus einer Lebenseinstellung. Das Ziel: Die Weltherrschaft. Nein, dieses Ziel hat Google inzwischen gepachtet. Gut, dann versuch ich wenigstens eine glückliche und friedliche Zukunft zu haben. Es reicht allerdings nicht aus, wenn nur ich glücklich und friedlich bin. Da sind noch ein paar Milliarden andere Menschen, die mitziehen sollten, sonst könnten zwischen mir und allen anderen größere Missverständnisse entstehen.

Problem Bildung erkennen und Lösungen liefern

Also wie fängt man an? Man erkennt ein Problem und löst es. Zum Beispiel: über 50 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Bildung. Und noch viel mehr haben zwar einen Zugang zu wenigstens einer Grundbildung, aber keinerlei Aussicht auf Besserung ihrer oft verhehrenden Lebensumstände. So würde ich nicht leben wollen und daher ist das erste Ziel klar. Gib anderen eine Chance, aus Ihrem Leben etwas zu machen. Super, der erste Schritt ist getan, ein Ziel ist da. Leider hat das keinerlei Einfluss auf das Leben der Ärmsten und schnell ist klar, dass das Ziel nicht ausreicht. Denn erkannt ist das Problem, die Lösung aber nicht. Doch schon ist die Lösung glasklar vor Augen. Schulen müssen gebaut werden. Am besten überall. Ich fange am besten direkt an. Nur ein kleines Hindernis ist da noch. Wie soll ein einzelner ohne Geld, Schulen in Ländern bauen, in denen er noch nie war und deren Sprache er nicht spricht? Zugegeben, das Hindernis ist etwas größer.

Alles überschlägt sich

Die Lösung, ich brauche Hilfe. Also wer würde mir helfen? Kriege und Armut treiben Flüchtlinge nach Europa, wodurch das Thema aufkommt, ob man den Menschen helfen muss, oder nicht. Die christliche Nächstenliebe gebietet es, doch scheinbar sind die guten alten Werte im Weg. Schließlich sind wir in einem christlichen Land. Wobei, sind diese alten Werte in diesem christlichen Land nicht dieselben, wie z.B. die christliche Nächstenliebe? Die Antwort muss warten, denn plötzlich fällt vielen Menschen auf, dass das, was die Medien ihnen berichten, so gar nicht mit dem übereinstimmt, was sie gerne hören wollen. Eine ärgerlichere Begebenheit, doch auch das zu lösen muss aufgeschoben werden, denn schon ist Europa im Ausnahmezustand, Rechts gegen Links, dazu kommen Staatspleiten und die Frage, ob ein Exportland wie Deutschland auch überleben könnte, wenn die Exporte durch das Aufheben des Euros nicht mehr existent wären und die Ereignisse überschlagen sich.

Jeder hat plötzlich eine Meinung über Themen, mit denen er sich nie beschäftigt hat und das auch gerne, ohne sich vernünftig zu informieren. Schließlich reicht die Informationsquelle Facebook völlig aus, um auf den richtigen Seiten, unter Gleichgesinnten, die eigene Meinung zu stärken.

Neues Problem Integration erkennen und weitere Lösungen liefern.

Doch das alles bringt mich dem neu gewonnenen Ziel nicht nur nicht näher, ja es macht es sogar noch unerreichbarer. Denn da sind neue Probleme ans Tageslicht gekommen. Die Menschen haben Angst. Vor was? Das wissen sie oft selber nicht, deswegen haben sie ja Angst. Denn nicht zu wissen was passiert und wie etwas ausgeht, das ist die Grundlage für Angst. Das neue und zusätzliche Ziel: Ängste abbauen. Nun könnte ich Psychologie studieren und zu jedem einzelnen gehen, eine Gesprächstherapie beginnen und den Menschen ihre Angst nehmen. Das dauert maximal zehn Millionen Jahre. Hoffentlich sind die Klienten also etwas geduldig. Eine andere Möglichkeit wäre, dafür zu sorgen, dass das Unbekannte nicht mehr unbekannt ist. Eine super Idee. Nur etwas ungenau definiert. Wie könnte man also Brücken bauen? Am besten mit Spaß. Die Lösung: Feiern, Sport, Essen. Was man halt so macht, wenn man nicht gerade arbeiten geht. Und zwar am besten kulturübergreifend. Ansonsten wäre es ja wenig zielführend für mein Projekt. Und in entspannter Atmosphäre, findet man wesentlich leichter einen Weg zusammen. Ob das aber reicht? Und von welchem Geld sollen diese Events bezahlt werden?

Den gemeinsamen Nenner suchen

Es braucht also noch etwas. Etwas, mit dem sich alle identifizieren können. Alle, die ebenfalls eine friedliche und glückliche Zukunft haben wollen. Menschen die keine Angst haben und das offen zeigen wollen. Aber auch Menschen die Angst haben, jedoch auch den Mut haben, gegen die Angst zu kämpfen. Es braucht etwas, auf das die Menschen etwas Großes bauen können. Eine ganze Gesellschaft, die zueinander hält, um den gesamten Planeten. Damit am Ende jeder profitiert und nicht nur ein paar wenige, die dann wiederum Angst vor den vielen haben, die anders als sie selber sind. Eine Gesellschaft, die offen ist für Neues und die Möglichkeiten und Chancen durch Veränderungen erkennt. Eine Gesellschaft die nicht vor lauter Angst vor dem Neuen, das Alte über alle Maßen glorifiziert, ohne zu erkennen, dass sie eigentlich ihr ganzes Leben über das Alte geschimpft haben. Es braucht etwas, das ansteckt und Mut verleiht. Mut, in die Zukunft zu blicken und zu sagen „wir machen das Beste daraus und  keiner wird zurück gelassen“. Es braucht einen Namen! Einen schönen Namen. Mit viel Aussagekraft. In einer Sprache die mit vielen anderen Sprachen verwandt ist, aber niemanden bevorzugt. Aber auch ein kurzer Name, der einprägsam ist und neu, damit ihn niemand mit etwas anderem verwechselt. Ein Name, der Geschichte schreiben wird und ein Synonym für Freiheit und Glück wird. Großartig! Jetzt müsste er nur noch kommen, der Name.

Gefunden: Der gemeinsame Nenner

Viele Kaffeepausen und Mondumläufe später, ist er da. Open Minded! Super! Wobei, irgendwie ist der nicht wirklich neu. Als Begriff wird er schon fast inflationär verwendet. Mist. Also weitersuchen. Wieso eigentlich immer alles in Englisch? Gut, es ist die Weltsprache, das wäre ein ausreichender Punkt, gerade wenn man versucht einen Namen international zu verbreiten. Allerdings macht es der Umstand nicht unbedingt leichter, dass die meisten Menschen mit den Wörtern bereits bestimmte Bilder und Gefühle verbinden. Dabei wäre es ein so schöner Ausdruck. Offener Geist. Das trifft es schließlich ganz gut. Doch plötzlich: Da! Da ist er: Mens Aperta. Bedeutet das selbe, ist aber Latein. Eine raffinierte Idee, denn die Sprache wird bis auf eine winzige Ausnahme nicht mehr gesprochen und trotzdem ist sie Teil vieler Sprachen, zumindest in Europa und das ist ja schon mal was. Außerdem verbindet fast niemand etwas damit. Das macht am Anfang das Etablieren wieder etwas schwerer, aber dazu wann anders mehr.

Es ist also klar. Mens Aperta steht für Mut, Gemeinschaft, Frieden und Glück. Erreicht wird das durch den Abbau von Ängsten, Brücken bauen und das Ermöglichen von einem selbstbestimmten Leben für jeden Menschen. Ach und bevor ich es vergesse: selbstverständlich und sinnvollerweise, ohne die Umwelt komplett zu zerstören. Denn tragisch wäre es natürlich, wenn plötzlich endlich Frieden auf Erden ist und keiner bekommt es mit, weil uns die Erde abgeschüttelt hat.

Damit auf in eine großartige Zukunft.

Mens Aperta. Glück, das Dich anzieht.

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