MENS APERTA

Glück und Gemeinschaft

Bildungsprojekte als Ausweg aus der Armut

kind-an-tafel-madagaskarFür viele Menschen weltweit ist Bildung das höchste Gut und der einzige Ausstieg aus der Armut. Doch leider haben nicht alle Menschen auf der Welt Zugang zu Bildung. Eines der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen lautet: Alle Kinder weltweit sollen bis 2015 die Primarschule abschließen können. Doch laut dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2015 haben noch immer 58 Millionen Kinder im Primarschulalter keine Schule besucht. Die Gründe liegen meistens darin, dass sie arm sind, in entlegenen ländlichen Regionen leben oder durch ein kriegerisches Umfeld gehindert werden.

Das möchte Mens Aperta zusammen mit Dir ändern. Deshalb werden Teile der jährlichen Gewinne von Mens Aperta an Projekte gespendet. So soll Kindern weltweit wenigstens eine Grundbildung ermöglicht werden. Näheres zu diesen Beweggründen kannst Du in der Philosophie von Mens Aperta nachlesen.

Die erste Spende

180615065500-b1Wir freuen uns, bereits im Gründungsjahr 2016 eine erste kleine Spende leisten zu können. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei Euch.

Diese erste Spende über 500,00 Euro geht an das Hilfswerk Misereor (Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.), Träger des DZI Spendensiegels.

Misereor unterstützt mit dem Geld ganz konkret das Projekt „Das Dorf macht Schule – Die Schule macht das Dorf“. Ein Projekt auf Madagaskar von der madagassischen Organisation VOZAMA.

Madagaskar

kinder-madagaskar-schulwegMadagaskar ist eines der zehn ärmsten Länder der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung besteht aus Analphabeten, was ein entfliehen aus der Armut unmöglich macht. Das im Grunde fruchtbare Land hat noch immer unter der bis zum Jahr 1960 anhaltenden kolonialen Ausbeute zu leiden. Auch heute, nach Ende der kolonialen Ausbeutung, leidet das Land unter einer politischen Dauermisere. Nahezu keine der staatlichen Aufgabenbereiche funktionieren.

Landesweit werden nur zwei von drei Kindern eingeschult. In den ländlichen Regionen ist diese Quote noch geringer. Fehlende Grundschulen oder kilometerlange Schulwege machen es den Kindern oft unmöglich eine Grundbildung zu erlangen. Sie haben damit auch keine Chance einen Beruf zu erlernen oder gar eine weiterführende Schule zu besuchen.

DAS DORF MACHT SCHULE – DIE SCHULE MACHT DAS DORF

10Um dies nachhaltig und positiv zu ändern hat inzwischen vor allem die Landbevölkerung selber die Initiative ergriffen. Zusammen mit Hilfe der madagassische Organisation VOZAMA und der finanziellen Unterstützung von Misereor, sorgen sie nun selbst dafür, dass Ihre Kinder eine Zukunftsperspektive haben. Sie gründen kleine Schulen in den Dörfern des abgelegenen Hochlands und bilden Dorfbewohnerinnen und -bewohner zu Lehrern aus. Schulen in denen die Kinder elementare Fähigkeiten erwerben, um später am sozialen, politischen und wirtschaftlichen Leben von Madagaskar teilzuhaben. Inzwischen wurden 740 Dorfschulen eingerichtet in denen 11.000 Mädchen und Jungen ein erster Bildungszugang ermöglicht wird.

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VOZAMA steht für „Venjeo ny zaza Malgasy“ und bedeutet „Retten wie die kleinen Kinder Madagaskars“. Nähere Information zu VOZAMA finden sie auf der Internetseite www.vozoma.org. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, direkt an das Projekt zu spenden, Pate zu werden oder zu erfahren, wie sie Teil des solidarischen Tourismus werden und den Kindern auf Ihren Reisen direkt vor Ort helfen können.

Vielen Dank

Mens Aperta bedankt sich bei allen bisherigen Kunden, zukünftigen Kunden und Partnern, ganz herzlich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam können wir auch denjenigen Menschen der Welt eine Zukunft bieten, die von sich aus keine Möglichkeit hierzu haben. Gemeinsam machen wir die Welt zu einem besseren Ort.

Danke auch an Misereor und VOZAMA für ihre großartige Arbeit und ihren Einsatz.

Mens Aperta. Glück, das Dich anzieht.

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